Arabische Rezepte

Arabische Rezepte

Die arabische Küche ist reich an köstlichen Rezepten, denn gut essen ist für den „morgenländischen Genießer“ ein wesentliches Stückchen Lebensqualität. Kreative Rezepte und die Umsetzung neuerer Varianten machen deshalb die arabische Küche sehr beliebt. Auch im europäischen Kulturkreis kommen Sie sicher als Gastgeber gut an, wenn Sie einmal ein Menü nach arabischen Rezepten zusammenstellen.

Sie beginnen die Speisefolge am besten mit einer Suppe oder Vorspeise. Anschließend könnten Sie ein Hauptgericht – vegetarisch - oder mit Lammfleisch servieren. Auch eine Pasta mit Meeresfrüchten, Couscous oder Fischflan kommt sicher gut an. Die beliebte Fischssuppe mit geröstetem Brot kann schon eine eigenständige Mahlzeit sein. Als Abschluss reichen Sie dann ein Dessert, etwas Käse oder frisches Obst.

Haben Sie sich nun entschieden arabisch zu kochen, dann brauchen Sie auf alle Fälle die typischen Zutaten.

Erläuterungen

Da wäre erste einmal der Weizen, Bulgur, genannt. Er muss vor der Verwendung 10 Minuten eingeweicht und gut abtropft werden. Der Phylloteig ist sehr dünn und wird aus kleberreichen Mehl, Öl und Wasser hergestellt. Hummus ist ein Grundbestandteil der arabischen Rezepte. Um es herzustellen, bereitet man aus gegarten Kichererbsen, Zitronensaft und Olivenöl eine Paste. Es wird als Dip oder Sauce zu Kepab serviert. Joghurt ist ein unverzichtbares Lebensmittel. Er wird für zahlreiche Gerichte verwendet und oft als Beilage serviert. Mit Gurke vermischt wird er gern nach würzigen, scharfen Mahlzeiten gegessen. Wichtig sind auch die Kichererbsen. Diese blassgelben, getrockneten Hülsenfrüchte werden gerne für traditionelle Rezepte verwendet. Unverzichtbar ist Koriander. Dieses Kraut mit dem intensiven Geschmack benutzt man frisch, gefrostet oder auch getrocknet. Bei vielen der arabischen Rezepte wird Kreuzkümmel benötigt. Aber auch mit roten, braunen oder grünen Linsen werden viele Gerichte zubereitet.

Mezze ist der Begriff für Vorspeisen. Servieren Sie eine große Vielfalt an Mezze, brauchen Sie mitunter keine Hauptmahlzeit.

Okraschoten sind grüne mehrkantige Schoten, die mit Zucchini oder Kürbis ausgetauscht werden können.

Für Süßigkeiten, Gebäck und Sirup wird oft Orangenblütenwasser benötigt. Rosenwasser ist verdünntes Rosenöl und wird sehr sparsam eingesetzt. Es gibt Süßigkeiten, Backwaren und den Desserts ein ungewöhnlich, feines Rosenaroma. Als Tabin bezeichnet man eine bräunliche Paste aus gerösteten und gemahlenen Sesam.

Auch Salate dürfen in der arabischen Küche natürlich nicht fehlen. Selbstverständlich muss das Gemüse vor der der Zubereitung gesäubert werden. In der Regel genügt es aber das Gemüse kalt abzuspülen. Eine Besonderheit bei den arabischen Salaten ist wohl, dass hier gerne Obst und Gemüse gleichzeitig verarbeitet wird. Das Ergebnis dieser Geschmackskomposition ist letztendlich aber besonders lecker.

Ist das kulinarische Meisterwerk endlich vollendet, kann endlich aufgetischt werden. Beim decken des Tisches muss in der Regel nicht auf Besonderheiten geachtet werden, da arabische Gerichte ebenfalls mit Messer und Gabel verspeist werden. Ein hübsches Extra wären hingegen beispielsweise DUNI - Servietten, welche vorher dekorativ gefaltet wurden. Spezielle Faltanleitungen findet man entweder im Internet oder in jedem örtlichen Buchhandel.

Arabisches Essen wird immer beliebter. Arabisch gehört zu den exotischen Essen. Die Gewürze, die angewendet werden sind selten im europäischen Raum eher ungewöhnlich. Man sollte aber weder im europäischen noch im arabischen Essen eine Kontaktlinse verlieren. Diese ist dann nicht mehr zu benutzen. Essen soll man genießen. Besonders gut gelingt das im richtigen Ambiente. Wer den Orient liebt, der sollte sein arabisches Essen in einem schön gestalteten arabischen Lokal zu sich nehmen. Die richtige Beleuchtung und Beschallung trägt ebenfalls zum besseren Gefühl für das Essen bei.